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1984

Das Schützenjahr 1984 begann am 08.01. mit dem traditionellen Neujahrsempfang der Pfarre im Pfarrheim, dem sich der Neujahrsempfang der Stadt Dormagen am 14.01. im Bürgerhaus Zons anschloss.

 

Am 27.02.1984 starb unser langjähriger Präsident Hans Hansen.

 

Auf der am 09.03. im Kegelcenter stattgefundenen Offiziersversammlung wurde u. a. beschlossen, die Totenehrung am Schützenfestsamstag an den Anfang des Fackelzuges zu legen. Vom 12. - 14.03. fand das Schießen des Stadtverbandes um den Stadtwanderpokal statt.

 

Nach einem tragischen Verkehrsunfall starb am 16.03. der Leiter der Kreissparkasse Horrem und langjähriges Mitglied unserer Bruderschaft, Josef Kaulen. Ferner starb am 02.04. unser aktives Mitglied Johann Clemens.

 

Am 04. Mai fand dann im Saal der „Jägersruh“ eine Mitgliederversammlung statt. Hier gab unser Präsident eine Übersicht der bevorstehenden Frühkirmes und er wies noch mal auf die am Sonntag, den 06. Mai stattfindende Fahrt nach Salzkotten zum Bundesköniginnentag hin. Die Schützen, die diese Fahrt mitgemacht haben, werden dieses Erlebnis so schnell nicht vergessen. Vom 18. - 24. Mai feierten wir unsere Frühkirmes. Zu Beginn wurde traditionell am Freitagabend S.M. Heinz IV. und Oberst Dieter Annacker von vielen Schützen an der „Jägersruh“ zum König- und Oberstehrenabend abgeholt. Im Festzelt angekommen, spielte unser Tambourcorps zu Ehren von S.M. und Oberst ein Ständchen. Unser Präsident Simon Clemens begrüßte danach alle Schützen und Gäste. Ein besonderer Gruß ging an unseren König und den Oberst mit Frauen, beide Damen bekamen einen Blumenstrauß. Dank auch an Hermann Klein für die Regimentsführung, an das Tambourcorps sowie die Kapelle Streller. Nach dem Ehrentanz wurde dann die Tanzfläche frei gegeben. Am Samstag, den 19.05. traf man sich bereits ab 13.00 Uhr auf dem Schießstand, um dort die einzelnen Sieger im Preis- und Pokalschießen zu ermitteln. Um 20.00 Uhr war dann wieder Tanz im Festzelt. Hier konnte dann Simon Clemens viele Schützen und Gäste begrüßen. Besonders begrüßte er S.M. Heinz IV. nebst Gattin Doris, den Ehrenpräsidenten Josef Vaassen und unseren Präses Fritz Reinery. Dieser kam gerade aus Italien zurück, wo er 14 Zage an Exerzitien in Assisi teilgenommen hatte. Da er dort selbst kochen musste, stärkte er sich für den Abend erst mal an der Frittenbude. Ein Dank ging abschließend noch an Schießmeister Karl - Heinz Aigner mit seinen Manne für den reibungslosen Ablauf des Schießens vom Nachmittag, sowie an die Tanzkapelle Streller. Sie zwar das erstemal in Horrem, so der Präsident, aber sicherlich nicht das letzte Mal. Lang anhaltender Beifall unterstrichen diese Worte. So wurden dann noch viel schöne Stunden bei Musik und Tanz im Zelt verbracht, und das starke Gewitter im Laufe des Abends konnte der Stimmung keinen Abbruch tun. Früh aufstehen am Sonntag mussten die, die um 09.00 Uhr zur Zeltmesse kommen wollten. Unter Mitwirkung der Blaskapelle aus Gevenich feierten viele Schützen und Gäste die hl. Messe. Unser Schützenbruder und Diakon Fritz Detmer hielt eine eindrucksvolle Predigt unter dem Motto: „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“. der Mensch, mit dem man gerade spricht oder zu tun hat, sollte einem der wichtigste im leben sein. Zum anschließenden Frühschoppen konnte der Präsident S.M. Heinz IV., Josef Vaassen und die Presse begrüßen. Einen Dank sprach er dem Tambourcorps für die Musik und Josef Franzen für die Vermittlung der Gevenicher Musikkapelle aus. Im Laufe des Frühschoppens nahm Schießmeister Karl - Heinz Aigner dann die Siegerehrung vom Preis- und Pokalschießen vor: So wurde der 1. Jägerzug mit 84 Ringen Preissieger und der 11. Jägerzug mit 85 Ringen Pokalsieger 1984. Bester Schütze wurde Stefan Päfgen  vom 11. Jägerzug mit 30 Ringen. Den Seniorenpokal konnte aus der Hand von Josef Vaassen Peter Schnocks vom 3. Jägerzug in Empfang nehmen, er erzielte 25 Ringe. Hans Zaum bekam die Berechtigungskarte für das Diözesanschießen in Gymnich überreicht, er vertritt dort den Bezirksverband Neuß. Simon Clemens überreichte im Namen der Bruderschaft dem 3. Jägerzug 15 Liter Bier, da diese 1983 das mit Abstand meiste Altpapier gesammelt hatten. Königin Doris überreichte dem Kassierer der Musikkapelle DM 219,65 aus der diesjährigen Hutsammlung. Der Kassierer bedankte sich für die Spende und lud die Bruderschaft für den 02.06.85 nach Gevenich ein. S.M. Heinz IV. überreichte der Kapelle 2 Pittermännchen mit Zapfhahn und Gläsern. Der Dirigent bedankte sich recht herzlich. So gingen dann 3 schöne Kirmestage zu Ende.

 

Am 14.07. nahmen wir am Bezirkskönigschießen in Norf teil. Am 15.07. hat eine Delegation das Schützenfest in Hackenbroich ebenso besucht wie das darauf folgende Schützenfest am 22.07. in Dormagen. Auf der Mitgliederversammlung am 10.08. im Pfarrheim wurden die letzten Punkte für das diesjährige Schützenfest besprochen.

 

In der Zeit vom 25.08. – 28.08.1984 war es dann soweit:

 

Wir feierten unser Schützenfest 1984

  

Auch in diesem Jahr wurde das Fest um 12.00 Uhr mit 3 Böllern eröffnet. Am Nachmittag zog das Tambourcorps durch die schön geschmückte Republik und gegen 18.00 Uhr waren viele Schützen der Einladung der Einladung von S.M. zu einem Umtrunk in seine Residenz im Saal der „Jägersruh“ gefolgt. Um 20.00 Uhr stand das gesamte Regiment an der Residenz, um das Königspaar zum Fackelzug abzuholen. Nach dem obligatorischen Ehrentanz auf der Straße ging es dann zur Gefallenenehrung an die Kirche. Unser Präses Fritz Reinery hielt die Gedenkrede und unser Präsident Simon Clemens legte im Namen der Bruderschaft einen Kranz nieder. Nach dem großen Zapfenstreich sang der Kirchenchor unter der Leitung von Josef Klein sen. Drei Großfackeln verschönten den anschließenden Fackelzug. Trotz Regen und Schranke waren alle Schützen gegen 21.30 Uhr im zelt wohlbehalten angekommen. Hier begrüßte Simon Clemens alle Schützen und Gäste. Zunächst dankte er allen Schützenfrauen. Ein ganz besonderer Dank ging an die Fackelbauer. Anschließend begrüßte er die Musik aus Nievenheim, Zons, Dormagen und Horrem. Er wünschte allen noch recht viel Vergnügen und ein harmonisches und friedliches Schützenfest 1984. Er ließ das Königspaar hochleben und nach dem Ehrentanz von S.M. Heinz IV. und Königin Doris wurde die Tanzfläche für alle frei gegeben.

 

Am Sonntagmorgen traf man sich bereits um 08.45 Uhr am Zelt zum Kirchgang, um 09.00 Uhr war die Messe für die Lebenden und Verstorbenen unserer Bruderschaft. Erstmalig in der Geschichte der Horremer Bruderschaft feierte ein Königspaar silberne Hochzeit. Die Messe, die unser Präses Fritz Reinery hielt, stand unter dem Thema: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Das gilt besonders in einer Bruderschaft. Nicht der Kassenbestand oder ein schönes Königspaar sind wichtig, sondern der Umgang untereinander und miteinander sind wichtig. Nach der von sehr vielen Schützen besuchten Messe standen die Mannen vom Königszuges mit ihren Frauen Spalier, um so dem Königspaar zur Silberhochzeit zu gratulieren. Nach der Frühparade begrüßte Simon Clemens im Festzelt alle Schützen und Gäste. Als erstes begrüßte er Jürgen Alef, da dieser schnell wieder weg musste. Dann jedoch begrüßte er das Silber- und Königspaar Heinz IV. und Doris (Menneke). Anschließend begrüßte er die Abordnungen und Majestäten aus Dormagen, Hackenbroich und Delhoven, die Senioren und den stellvertretenden Bundesmeister Hans Becker aus Norf. Als neuen Zweigstellenleiter der Kreissparkasse begrüßte er Herrn Benoit, ganz besonders begrüßte er unseren Präses, ein Gruß ging auch an dessen Mutter zur Zeit im Krankenhaus. Die Vertreter der Vereine, die Feuerwehrkapelle Dormagen, sowie die Kapelle von Bernkastel - Kues wurden begrüßt. Nach der Begrüßung bekam unser Präsident Tee verabreicht, da er sich vor Schützenfest mit einer Angina im Bett tummeln durfte. Unser Silber- und Königspaar bekam einige Blumengebinde überreicht. Auch unser Präses begrüßte alle Schützen und Gäste. Er freue sich, dass soviel Schützen seiner Einladung zur Messfeier gefolgt seien. Er wünschte noch viel Vergnügen und noch ein recht schönes Schützenfest.

 

Der Präsident nahm einige Ehrungen vor:

Für 25 Jahre: Willi Kohl, Josef Risch vom 1. sowie Robert Kämner vom 2. Grenadierzug

Für 50 Jahre: Walter Müller vom 3. Jägerzug

Das SVK erhielten: Hans - Joachim Peters vom Tambourcorps, Willi Kohl vom 1. Grenadierzug, Josef  Franzen vom 2. und Fritz Detmer vom 4. Jägerzug

Den HBO konnte Josef Risch vom 1. Grenadierzug in Empfang nehmen.

Peter Hilgers vom 3. Jägerzug wurde mit einer Plakette für besondere Verdienste ausgezeichnet.

S.M. Heinz IV. begrüßte ebenfalls die Schützen und Gäste. Er bedankte sich besonders bei seinem Zug für das wunderschöne Blumenspalier und bei den Schützen für die saubere Parade an diesem Morgen. Stadtdirektor Paul Wierich begrüßte ebenfalls alle Schützen und Gäste. Auf den samstäglichen Regenguss anspielend, meinte er: Besser Barrawasser als Regenwasser. Der Vorbeimarsch der Edelknaben war besser, so meinte er weiter, als der Vorbeimarsch der Ehrengäste. Auch der mittlerweile anwesende Pfarrer Keller wurde noch begrüßt. Karl - Heinz Aigner bekam an diesem Morgen das Schießmeisterabzeichen verliehen. Um 15.00 Uhr ging dann der Festzug durch den Ort. Ein strahlendes Königspaar war der Mittelpunkt des Festzuges. Zahlreiche Blumensträuße, die in die Kutsche gelegt wurde, zeugten von der großen Beliebtheit des Königspaares. Gegen 16.30 Uhr waren wir trotz Bahnschranke wieder im Zelt. Simon Clemens begrüßte alle Musiker und die Gastzüge aus Dormagen. Im Laufe des nachmittags wurden die jüngsten Schützen geehrt: so konnte Sascha Wasmuth das Königssilber der Edelknaben übernehmen, als bester Schütze bei den Edelknaben tat sich Sven Fischenich mit 55 Ringen hervor. Erwin Seidenberg vom 6. Jägerzug bekam die vom Schützenkönig Heinz Menneke gestiftete Königskette umgehängt. Um 20.00 Uhr wurde dann das Königspaar zum großen Königsball abgeholt. Im Zelt angekommen begrüßte Simon Clemens das beliebte Königspaar Doris und Heinz Menneke, alle Schützen und Gäste. Nach dreimal Hoch auf unser Königspaar und nach dem Ehrentanz wurde die Tanzfläche freigegeben.

 

Am Montagmorgen waren viele Schützen zum ökumenischen Gottesdienst erschienen. Auch das Tambourcorps, an der Spitze mit Josef Pannen wohnte diesem Gottesdienst bei. Pfarrer Keller sprach in seiner Predigt über das Lob Gottes. Gegen 10.45 Uhr waren alle im Zelt. Um 11.00 Uhr begrüßte Vizepräsident Heinrich Peters alle Gäste. Traditionell hat ja an diesem Morgen unser Vize das Sagen. Mit dreimal Hoch wurde zunächst unser Königspaar begrüßt. Des Weiteren  begrüßte er unseren Präsidenten. Auf das Bestehen der Bruderschaft und die Genesung von Simon Clemens tranken Heini und Simon einen Cognac, und das mitten auf der Bühne. Heinrich Peters und S.M. Heinz IV. krönten anschließend die neuen Zugkönige. Begrüßt wurde vor allem unser Ehrenpräsident Josef Vaassen . Heinrich Peters überreichte dem 1. Grenadierzug „Spätlese“ als Jubiläumszug ein Geschenk der Bruderschaft. Auch der älteste Horremer Bürger Peter Paefgen, besser bekannt unter dem Namen „Brütches Pitter“, wurde begrüßt. Anschließend bekamen die Fackelbauer ihre Preise: 3. war der 1. Grenadierzug, 2. wurde der 11. Jägerzug und 1. - wie im Vorjahr - der Marinezug. Daran anschließend wurden vom Oberst Dieter Annacker einige Schützen befördert: Josef Hütten (2. Grenadierzug) zum Hauptmann, Herbert Künzel (2. Jägerzug) zum Stabsfeldwebel, Arpad Bognar (8. Jägerzug), Anton Stein (9. Jägerzug), Stefan Paefgen, Martin Brendler, Toni Brodda und Mario Thim (alle 11. Jägerzug) zum Leutnant. Wolfgang Raab, Ex- Majestät bekam vom Oberst ein Geschenk und Karl - Heinz Aigner überreichte Hans Zaum die Starkarte für die Bundesschießen in Paderborn. Nun bat S.M. Heinz IV. die „Traktoren AG“ der Papiersammler auf die Bühne, und zwar: Hans Vaassen, Josef Vaassen jr., Manfred Klein, Herbert Lüpschen, Peter Kluth und Simon Clemens. Alle bekamen von ihm einen Orden überreicht. Des Weiteren bat er Hans Fischenich, Herbert Künzel, Michael Lüpschen, Wolfgang Simon und Matthias Menneke auf die Bühne, auch diese Schützen wurden vom König mit einem Orden geehrt. Mit dreimal Hoch wurden die Geehrten von der Bühne verabschiedet. S.M. Heinz IV. bedankte sich bei seinen Mannen vom 7. Jägerzug für die Unterstützung im Laufe des Königsjahres. Auch sie bekamen den Königsorden überreicht. Die Damen des Zuges bekamen von Königin Doris je einen Damenorden. Sein väterlicher Freund Heinrich Peters bekam ebenfalls einen Königsorden. Heinrich Peters bedankte sich nochmals bei allen Schützen und wünschte allen noch recht frohe Stunden. Das Tambourcorps Horrem spielte zum Abschluss des Frühschoppens noch ein Ständchen. Um 14.15 Uhr war es dann soweit - es ging zum Königsvogelschiessen. Am Schießstand angekommen, begrüßte Simon Clemens alle Schützen und Gäste. Im Schießstand selbst brannte eine Kerze, die von 2 Damen vom Vorstand für Wolfgang Simon angezündet worden waren, da dieser unbedingt König werden wollte. Zunächst wurde der König der Könige ermittelt. Gegen 15.30 Uhr war es dann soweit: mit dem 59.Schuß fetzte Ludwig Gils den Rest von der Stange. Anschließend wurde das Pfänderschießen gestartet: Hans - Willi Pohl vom 10. Jägerzug errang das Kopfpfand, Ulrich Bettchen vom 8. Jägerzug den rechten und Walter Dorn vom 12. Jägerzug den linken Flügel. Unter sage und schreibe 9 Bewerbern ging mit dem 176. Schuss Norbert Walheim vom 5. Jägerzug als König für das Jahr 1984 / 85 hervor. Im Zelt angekommen, proklamierte Simon Clemens dann Norbert Walheim zum Königspaar Norbert I. und Maria (Walheim). Mit einem dreifachen Hoch auf die neue und alte Majestät wurden die Könige zur Bühne geleitet. Um 18.00 Uhr war dann das Heimgeleit für beide Königspaare zur Residenz, wo sie gegen 20.00 Uhr von vielen Schützen zum Familienball im Festzelt abgeholt wurden. Dort angekommen, begrüßte Heinrich Peters alle Schützen und Gäste, sowie unseren Präses Fritz Reinery, den Präsidenten Simon Clemens und beide Königspaare, die er dreimal Hochleben ließ. „Tonmeister“ war übrigens an diesem Abend unser Präsident, da Franz Walczak seinen Magen- und Darmtrakt nicht in Ordnung hatte. Nach dem Extratanz der Majestäten bekamen die Pfänderschützen ihre Orden vom Königsschießen am Nachmittag ausgehändigt. Heinrich Peters bat dann den König der Könige auf die Bühne. Ludwig Gils bekam dann von seinem Vorgänger Georg Klein den Königspokal überreicht. Anschließend bat Heinrich Peters zum Ehrentanz für alle ehemaligen Königspaare.

 

Der Dienstag stand ganz, wie es in Horrem üblich ist, den Zügen zur Verfügung, denn erst um 17.00 Uhr war Antreten. Bei herrlichem Wetter ging dann noch einmal ein Festzug durch den Ort. Um 18.15 waren wir wieder im Zelt. Dort begrüßte dann Simon Clemens beide Königspaare. Er meinte, sie fühlten sich nicht durch Horrem gefahren, sondern vom Beifall durch Horrem getragen. Beide Königinnen strahlten mit der Sonne um die wette. Weiterhin begrüßte er unseren Präses Fritz Reinery, den Ehrenpräsidenten Josef Vaassen und Bürgermeister Jürgen Alef. Ein Dank ging an die „Pferdebändiger“, womit er den Oberst und Jägermajor mit ihren Adjutanten meinte. Er wünschte allen noch recht viel Vergnügen. Auf Wunsch unseres Präsidenten stellten sich die Hofdamen namentlich auf der Bühne vor. Um 20.00 Uhr wurden beide Königspaare zum Höhepunkt des Schützenfestes, dem Krönungsball, abgeholt. Nach der Begrüßung wandte sich Simon Clemens an das alte Königspaar, er meinte, für ihn seien das schwere Minuten, aber für das scheidende Königspaar sind es noch schwerere Minuten, denn es heißt Abschied nehmen vom Königsjahr. Er dankte Doris für ihre nette Ideen, die so lange redet, bis man meint es seien die eigenen Ideen. Simon Clemens bat nun seine Frau Billi, Doris das Krönchen abzunehmen und ihr den Königinnenorden zu überreichen. Er selbst nahm Heinz Menneke die Kette ab und steckte ihm den Königsorden an. Im Zelt standen nun alle Schützen und Gäste auf, um mit langanhaltendem Beifall diesem beliebten Königspaar zu danken. Heinz und Doris verabschiedeten sich mit der Feststellung: der Abschied tut weh. Nochmals Dank an den Präses und den Kirchenchor für die wunderschöne Silbermesse am Sonntag. Dank auch an den Vorstand und die Kameraden des 7. Jägerzuges. Zum Abschluss dankte Heinz seiner Doris mit einem großen Rosenstrauß und er wünschte dem neuen Königspaar soviel Freude und Spaß, wie sie hatten. Zum neuen Königspaar gewandt meinte unser Präsident, Norbert habe sich das schönste Polenmädchen ausgesucht, wie ihr seht. seit 5 Jahre ist er aktiv im 5. Jägerzug tätig und in seiner Freizeit Jugendtrainer des Rasensport Horrem. Schon jetzt ist Simon Clemens sich sicher, dass er eine gute Zusammenarbeit mit Norbert haben wird. Als äußeres Zeichen seiner Würde bekam er dann die Königskette und von Billi bekam Königin Maria das Diadem. Unter großem Beifall proklamierte er dann Norbert I. Unser Präses Fritz Reinery meinte danach, die habe ich vor 3 Jahren getraut. Der König ist 32 Jahre und Maria ist 22 Jahre alt. Er wird sicher viel Unterstützung vom Vorstand und seinem 5. Jägerzug bekommen. Dann überreichte er ein Geschenk und ließ sich nehmen, der neuen Königin ein Küsschen zu geben. An das alte Königspaar gewandt meinte er, es war ein würdiges Königspaar und er konnte im Laufe des Jahres feststellen, dass Königin Doris sehr gut kochen kann. Zum Abschluss bekamen sie auch ein kleines Geschenk. Unser Präses dankte besonders unserem Präsidenten, dass er die Bruderschaft bisher hervorragend vertreten hat. Langer Beifall unterstrichen diese Worte. Dank auch an seinen Zug „Spätlese“: sie haben zwar selten etwas von ihm, aber wenn er mal da ist, umso mehr. Dank auch an das Tambourcorps Horrem für den Messbesuch am Montagmorgen, aber spielen, meinte er verschmitzt, das können sie noch besser. Zum Schluss dankte er den Schützen für die Unterstützung in den letzten 6 Jahren und er hoffe, dass dies bis zu seiner Pensionierung so bleibe. Simon Clemens gab Josef Pannen den Rat, unseren Präses zur Probe einzuladen, damit er sieht, wie es dort zugeht. Nachdem das Mikrofon wegen der großen Hitze versagte, konnte Pfarrer Keller nur mit halber Kraft reden. Er bedankte sich für die Einladung und meinte, er sei gerne Gast in der Bruderschaft. Er habe sich lange überlegt, welches Geschenk er dem neuen König mitbringen könnte. beim Schießen, so sagte er, stand ein Eimer mit Milch. Daher hatte er ihm als Geschenk 4 Liter Milch mitgebracht. Vielleicht hilft das dem König und Trainer, dass Horrem eventuell in die Bundesliga aufsteigen könne, denn das, was gut ist um König zu werden, wird auch gut genug sein, um die Bundesliga z erreichen. Da nun die Lautsprecheranlage ganz ausgefallen war, wurde die Rede von Bürgermeister Alef und dem neuen König auf später verlegt. Nun übergab Oberst Annacker die Königsstandarte an den 5. Jägerzug. Nach dem Ehrentanz konnte der Bürgermeister sein ein Reimform gesetzte Rede bringen. Zu Ehren unseres Präsidenten hatte er sogar ein Liedgedichtet und gesungen. Ebenfalls dankte er den Schützenfrauen und meinte: „Habt keine Blume ihr zur Hand, dann tut es auch ein Diamant.“ Norbert I. bedankte sich für die Aufmerksamkeiten während des Umzuges, Dank auch an Heinz und Doris und die Frauen seines Zuges. Um 21.45 Uhr begann dann der Aufmarsch der Schützen zu Ehren des Königspaares. Traditionell eröffneten ihn der Oberst und sein Adjutant, gefolgt von den Zügen und Abordnungen. Die Jugend des RSH kam im Trikot und überreichte Blumen. Der 14. Jägerzug brachte ein Fußballtor und ein Maskottchen auf die Bühne. Zu Ehren der Königspaare spielten das Tambourcorps und die Musikkapelle „Rheinklänge“ aus Nievenheim. Manfred und Jürgen Klein schwenkten anschließend zum Fahnenwalzer ihre Schwenkfahnen. Die Mannen des 5. Jägerzuges brachten ihm in Anspielung auf seine Tätigkeit in der Spedition bei der Fa. Bayer AG eine Bolderwagen beladen mit einem Pittermännchen. Mit Dank an beide Königspaare und die Mitglieder des Vorstandes gab Simon Clemens dann die Tanzfläche frei. Unterbrochen wurden die Tänze durch verschiedene Einlagen. So brachte Martin Brendler kurz vor Mitternacht das Zelt mit gekonnten Parodien und Jodlern in Schwung. Auch der Bauchtanzwettbewerb vom 10. Jägerzug fand große Beachtung. Weit nach Mitternacht spielte das Tambourcorps unter der bewährten Leitung unseres Präses den „Medici“, dem sich anschließend eine nicht enden wollende Polonaise anschloss.

Ein so harmonisches und schönes Schützenfest war wieder einmal zu Ende.

 

Am 07.09. fand im Gasthof „Zur Linde“ eine Besprechung zwischen Vorstand und Zugführen statt. Hauptpunkt war, dass ein Dormagener Geldinstitut uns kostenlose Mithilfe in unserer Buchführung und Beitragabwicklung anbot.

 

Auf der Offiziersversammlung am 19.09. fand eine erste Manöverkritik über das Schützenfest 1984 statt.

 

Am 03.11. fand auf dem Flachstand ab 13.00 Uhr das Hubertuspokalschießen statt. Um 20.00 Uhr begann dann im Saal der „Jägersruh“ der Hubertusball. Im gut besuchten Saal begrüßte dann Simon Clemens alle Anwesende, besonders S.M. Norbert I. und Königin Maria. Dank an Heinrich Peters für die Tombola. Zu den Klängen der Kapelle „Sky“ tanzte man noch bis nach Mitternacht. Im Laufe des Abends gab Karl - Heinz Aigner die Ergebnisse vom Nachmittag bekannt: den 3. Platz errang der 13. Jägerzug, den 2. Platz errang der 7. Jägerzug und Pokalgewinner wurde der 5. Jägerzug.

Am 04.11. traf man sich um 10.30 Uhr zur Hl. Messe und anschließend im Saal der „Jägersruh“ zum gemeinsamen Mittagessen. Im Laufe des Frühschoppens übergab Frau Wölm im Namen ihrer Partei einen Pokal für unsere Jugend. 1. Gewinner wurde der 11. Jägerzug. Die um12.30 Uhr gereichte Gulaschsuppe schmeckte allen vorzüglich.

 

Möge das vor uns liegende Jahr 1985 genauso harmonisch verlaufen, wie das vergangene Jahr 1984, dann kann man am Fortbestehen unserer Bruderschaft nicht zweifeln.

© Sankt Hubertus-Schützenbruderschaft Dormagen-Horrem   -Version 3/2014/NH-