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1973

Zu Anfang des Jahres wurde wieder ein Altenfest veranstaltet. In Gemeinschaft mit anderen interessierten Gruppen wurden die Veranstaltungen im Karneval durchgeführt. Mit Datum vom 13. März 1973 wurde unsere neue Satzung beim Amtsgericht Neuß eingetragen. Der Bezirksverband Neuß hielt die Jahreshauptversammlung am 31.03.1973 in Nievenheim ab. Zu unserer ersten außerordentlichen Mitgliederversammlung 1973 wurden die Mitglieder am 04. Mai eingeladen. Die Schützen wurden hier insbesondere über den Stand der Vorbereitungen für das Fest 1973 informiert, mussten aber auch zur Kenntnis nehmen, dass die erwarteten Kostensteigerungen eingetroffen waren. Wie weiter bekannt wurde, werden wir wegen Veräußerung des Grundstückes unseren Schießstand woanders aufbauen müssen.

 

Die Feier des Fronleichnamsfestes wurde mit der geschlossenen Teilnahme an der Prozession und am Nachmittag mit dem traditionellen Pokal- und Preisschießen begangen. Für Kinder und Pfarrangehörige wurde am 05. August ein Pfarrfest veranstaltet. Der Königs- und Oberstehrenabend wurde wie gewohnt abgehalten.

 

Nach Abschluss aller Vorbereitungen konnte dann am Samstag, dem 25. August 1973 der Startschuss (Böller) durch Schießmeister Theo Esser zur Eröffnung des Schützenfestes abgeschossen werden. Es folgte am Nachmittag ein kurzes Treffen auf dem Josefshof, dem Anwesen S.M. Josef VI. und Königin Hildegard. Von hier aus nahm das Fest seinen üblichen Verlauf, vom Zelt aus zur Totenehrung und anschließend der Fackelzug. Es wurde eine Großfackel mitgeführt. Der Tanz im Zelt schloss den Abend ab. Im Anschluss an den Feldgottesdienst, zelebriert von Präses Pfarrer Kronen, fand am Sonntagmorgen der erste Vorbeimarsch vor Majestät und Gästen statt. Zum Festkommers in der Festhalle hatten sich alle geladenen Gäste, darunter erstmals unser neuer Stadtdirektor Daners, eingefunden. Der 2. Vorsitzende Heinrich Peters hieß alle herzlich willkommen. Für 50jährige Mitgliedschaft wurden an diesem Morgen geehrt Hans Hansen und Josef Hütten, 40jährige Mitgliedschaft feierten Peter Müller und Josef Päfgen. Nach dem Festzug am Nachmittag wurde dieser Tag mit dem Königsball zu Ehren des Königspaares Josef VI. und Königin Hildegard Vaassen beschlossen. Mit dem Gottesdienst am Montagmorgen wurde der 3. Tag des Festes eingeleitet. Beim anschließenden Frühschoppen wurden Ehrungen und Beförderungen von verdienten Schützen ausgesprochen. Der 1., 2. und 3. Jägerzug sind 25 Jahre Mitglieder der Bruderschaft. Sieger des Preisschießens wurden: 3. Jägerzug, 5. Jägerzug und 2. Jägerzug. Das Pokalschießen gewannen: 3. Jägerzug, 1. Grenadierzug und 10. Jägerzug. Sieger des Prinzenschiessens wurde Josef Vaassen jun. und bester Einzelschütze Heinz Breitmar. Mit dem Schießwettbewerb um den Königspokal wurde das Schießen am frühen Nachmittag eröffnet. Etwa 15 ehemalige Könige bewarben sich um den Pokal. Aus diesem Schießwettkampf ging als Sieger Martin Kluth ( König 1966/67) hervor. Mit diesem guten Vorgeschmack begann alsbald auch das große Schießen um die neue Königswürde. Wie in jedem Jahr mangelte es auch in diesem Nachmittag nicht an Bewerbern. Nach spannendem Kampf, der sich jedoch beträchtlich ausdehnte, erzielte Theo Esser mit dem 138. Schuss um 17.15 Uhr den erhofften Sieg. Er ist der Schießmeister des Vereins, 43 Jahre alt und seit 25 Jahren Mitglied. Mit seinen Kameraden vom 2. Jägerzug freuten sich alle Mitglieder und auch die vielen Zuschauer. Anschließend proklamierte der 2. Vorsitzende Heinrich Peters denn in der Festhalle den Theo Esser zum Schützenkönig 1973 / 74 - Theo II. mit Königin Helene. Der abendliche Familienball beschloss diesen Tag. Erst am Dienstag um 17.00 Uhr begann mit dem Festzug der offizielle Teil des letzten Festtages mit anschließendem Vorbeimarsch vor dem alten und neuen Königspaar. Als Abschluss des Festes stand nun der abendliche Krönungsball bevor. Mit großem Gefolge wurden beide Königspaare von der Residenz an der Zonser Straße zur Festhalle geleitet. Mit herzlichen Worten des Dankes an das scheidende Königspaar leitet der 2. Vorsitzende die Krönungszeremonie ein. Er brachte darin zum Ausdruck, dass wir uns ihnen freuen; dass wir so ein gutes Nachfolgepaar bekommen hätten. Heinrich Peters vollzog dann das Zeremoniell, übernahm vom scheidenden Paar die Insignien der Königswürde, um sie dem neuen Paar anzulegen. Mit einem 3fachen Hoch und dem Ehrentanz wurde die Krönung beschlossen. Während der Gratulationscour wurden von Seiten der Züge Blumen und Geschenke überreicht. Tanz und Unterhaltung beendeten ein sehr schön verlaufenes Schützenfest.

  

Am Ende des Geschäftsjahres (30.09.) zählte der Verein 193 aktive und passive Mitglieder, sowie 44 Jungschützen und 28 Edelknaben.

 

Im Jahre 1973 feierten die Eheleute Heinrich und Helene Reitler das Fest der Goldenen Hochzeit. Durch Unfall verloren wir das aktive Mitglied des Tambourcorps Wolfgang Sengenberger, es verstarb das passive Mitglied Adam Kohl.

 

Im Spätherbst wurde mit dem Bau des Pfarrzentrums begonnen.

 

Die Jahreshauptversammlung fand am 21.11.1073 statt. Der Einladung waren 70 Mitglieder gefolgt. Präsident Josef Vaassen eröffnete die Versammlung und begrüßte die Anwesenden, sein besonderer Gruß galt S.M. Theo II. Weitere Dankesworte widmete er all denen, die zum guten Gelingen des Schützenfestes 1973 beigetragen haben. Mit Spannung wurde der Bericht des Kassenwartes erwartet, Franz Brodda erläuterte die Einzelheiten. Während die Vereine in der Umgebung z. T. mit erheblichem Manko abgeschlossen haben, konnte Brodda einen zeitgemäßen Überschuß bekannt geben, durch den Neubau des Schießstandes jedoch bleibt im Plan eine Lücke von ca. 3.000,00 DM.

© Sankt Hubertus-Schützenbruderschaft Dormagen-Horrem   -Version 3/2014/NH-