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1968

Im Februar bildete eine gelungene Karnevalsveranstaltung den gesellschaftlichen Höhepunkt.

 

Am 22. März fand dann unsere Jahreshauptversammlung statt. Gemäß Tagesordnung waren Beschlüsse über Satzungsänderungen zu erwarten. Präsident J. Vaassen stellte jedoch fest, dass die Anzahl der erschienen Mitglieder nicht ausreiche, um Satzungsänderungen beschließen zu können. Darauf schloss er die Versammlung und lud erneut für 15 Minuten später wieder ein. Nach Eröffnung und Begrüßung, insbesondere des Präses Pfarrer Kronen und des Pressevertreters Herrn Engler, kann Präsident Vaassen die Beschlussfähigkeit der Versammlung feststellen und kann Grüße seiner Majestät Hans XI. aus dem Krankenhaus übermitteln, wo dieser nach einem schweren Berufsunfall auf seine Genesung wartet. Danach erstattete Kassenwart Franz Brodda den Kassenbericht und legte den Haushaltsplan 1968 vor, welcher fast die Grenze von 10.000,- DM erreicht; es wird beschlossen, erhebliche Einsparungen vorzunehmen. Darauf folgte der Jahresbericht 1967 des Schriftführers Kaspar Kiepels. Berichte und Haushaltsplan wurden auf Anfrage von der Versammlung angenommen. Die Wahlberechtigung der Jungschützen wird vom 24. auf das 21. Lebensjahr festgesetzt, auch wird künftig die Jahreshauptversammlung bis zum Ablauf des Kalenderjahres durchgeführt sein müssen. Diese Änderung bedingt, dass der Tag des Geschäftsabschlusses der 30. September wird. Die Satzungen müssen entsprechend dieser Beschlüsse geändert und ein diesbezüglicher Änderungseintrag beim Amtsgericht beantragt werden. Der langjährige Tambourmajor Josef Klein sen. Wird nach der Niederlegung seines Amtes zum Beisitzer gewählt, Willi Peiffer tritt seine Nachfolge an. Im März folgten wir einer Einladung des Bezirksverbandes Neuß zur Jahreshauptversammlung. Im Juni fand die Wahl unseres ersten Pfarrgemeinderates statt; die Schützen wurden aufgerufen, sich daran zu beteiligen. Den Fronleichnamstag feierten wir traditionsgemäß durch Teilnahme an der hl. Messe und an der Prozession, nachmittags fand dann das alljährliche Pokal- und Preisschießen statt.

 

Im Laufe des Jahres nahmen wir noch an den Festkommersen der Nachbarvereine in Hackenbroich, Dormagen und Delhoven teil. Anlässlich des 500jährigen Bestehens der St. Hubertus - Bruderschaft Köln - Langel - Rheinkassel im Juli und des 100jährigen Jubelfestes der St. Aloysius - Bruderschaft Stürzelberg im August beteiligten wir uns an den dortigen Festzügen.

 

Zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung vor dem Fest wurde im August eingeladen. Präsident Vaassen kann erstmalig S.M. Hans XI. begrüßen, und ihn zur Genesung von langer Krankheit beglückwünschen. Wie immer in der letzten Versammlung spendierte der König das Bier. Der Antrag, im Zuge von Einsparungsmaßnahmen den Festdienstag fallen zu lassen, fand wenig Anklang unter den Schützen, wurde aber bis zur Hauptversammlung zurück gestellt. Gut vorbereitet, konnte das Schützenfest 1968 seinen Anfang nehmen; die Regierungszeit S.M. Hans XI. und Königin Mathilde, welche inzwischen geheiratet hatten, geht seinem Ende entgegen. Höhepunkte dieser Zeit sind für das Königspaar der Festkommers, der Festzug und der Königsball am Sonntagabend. S.M. Hans XI. Und Präsident Josef Vaassen nahmen am Montag beim gemeinsamen Frühschoppen im Zelt die Ordensverleihungen und Ehrungen vor. Ebenfalls wurden die Sieger des Pokal- und Preisschießens mit Ehrenpreisen bedacht. Leider hatte die Teilnahme am Frühschoppen nicht den Erwartungen entsprochen. Dagegen war die Teilnahme am Königsvogelschießen am Nachmittag recht erfreulich. Unter mehreren Mitbewerbern gelang es endlich Hermann Spinrath mit dem 215. Schuss den Vogel von der Stange zu holen und damit die Königswürde für das Jahr 1968 / 69 zu erringen. Im Festzelt wurde er dann vom Präsidenten Hermann I. proklamiert. Mit dem Krönungsball am Dienstagabend fand ein schönes Fest seinen Abschluss.

 

Der Einladung zur Jahreshauptversammlung am 22. November folgten 63 Schützen, welche dann über einen wichtigen Tagesordnungspunkt zu entscheiden hatten, die Neuwahl des Vorstandes unserer Bruderschaft. Präsident Josef Vaassen eröffnete die Versammlung mit der Begrüßung der Anwesenden und erwähnte besonders unseren Präses Pfarrer Kronen, S.M. Hermann I. (Spinrath), sowie den Vertreter der Presse. Den Kassenbericht 1968 und den Haushaltsplan für 1969 legte Kassenwart Franz Brodda vor. Die Rechnungsprüfer bestätigten seine einwandfreie Kassenführung. Der Haushaltsplan überschritt die 10.000,- DM; bei dieser großen Summe betrug der Überschuss nur 800.- DM. Dann erstattete Schriftführer Kaspar Kiepels den Jahrsbericht 1968. Nachdem diese Berichte von der Versammlung ohne Beanstandungen angenommen worden waren, trat der gesamte Vorstand zwecks Neuwahlen zurück. Die Leitung der Versammlung übernahm nun Gerd Erber, der diese Gelegenheit auch gleich zum Anlass nahm, dem gesamten Vorstand für die in den Jahren 1967 und 1968 geleistete Arbeit im Namen der Bruderschaft seinen herzlichen Dank auszusprechen. Bei der Neuwahl des Vorstandes wurden dann bis auf den 2. Vorsitzenden, jetzt Heinrich Peters, den 2. Schriftführer, jetzt Josef Päfgen II, und die Beisitzer, jetzt Peter Pesch, Peter Hilgers und Gerd Erber, fast der gesamte Vorstand in seinen Funktionen bestätigt. Auch das Ehrengericht blieb in seiner bisherigen Zusammensetzung erhalten. Da die neugewählten Beisitzer zu aktiven herangezogen werden sollen, wurden die bisherigen Beisitzer zu Komiteemitgliedern ernannt. Der Antrag auf Verkürzung des Schützenfestes um den Festdienstag wurde von der Versammlung abgelehnt. Mit dieser Jahreshauptversammlung wurde das Jahr abgeschlossen.

 

Der Vorstand begann schon jetzt mit den Vorbereitungen für das Jahr 1969.

© Sankt Hubertus-Schützenbruderschaft Dormagen-Horrem   -Version 3/2014/NH-