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1953

Nach dem Fest 1952 und mit Beginn des neuen Jahres war ein sichtlicher Aufschwung zu verzeichnen. Leider fand die Arbeit des Vorstandes durch die Erkrankung des Präsidenten eine Unterbrechung und wurde erst im Juni durch den II. Vorsitzenden, Herrn Hauptlehrer Breuer, mit den Vorbereitungen für das kommende Fest wieder aufgenommen. Endgültig wurde das Fest auf den 1. Sonntag im September festgelegt. Es übernahmen die Ämter:

 

Oberst: Lüdenbach Josef, Adjutant: Schümmer Hubert, Grenadiermajor: Klefisch Josef,

Jägermajor: Burbach Peter, Feldwebel: Scholl Toni.

 

Trotz stattfindender Bundestagswahl durfte unser Fest, wie vorgesehen, durchgeführt werden. Kurz vor dem Schützenfest verstarb der Mitgründer des Vereins Josef Riphahn. Mit einem schönen Fackelzug wurde das Fest eingeleitet. Nach dem feierlichen Hochamt für die Lebenden und Verstorbenen der Gemeinde und einer Gefallenenehrung auf dem Friedhof, fand dann die Frühparade statt. Am Wahlsonntag nimmt dann ein schöner Festzug seinen Weg durch den Ort und am Abend ist, trotz aller Festlichkeiten, eine Wahlbeteiligung von 90 % in der Gemeinde zu verzeichnen. Damit hatte die Ortschaft Horrem bewiesen, dass auch an einem Wahlsonntag ein Schützenfest gefeiert werden kann. Der Montag begann wieder mit einer heiligen Messe, anschließend daran war die Kinderbelustigung und für die großen ein fröhlicher Frühschoppen. Das Königsvogelschießen am Nachmittag löste schnell die Frage der Nachfolge von Franz Reibel. Mit einem prächtig gezielten Schuß holte Hans Hansen - Johann VI., der „Hönes" des I. Jägerzuges, den Rest des Vogels von der Stange.

 

(Hans Hansen: geb. 08.03.1926 in Dormagen - Horrem, von Beruf Bäcker, seit 1934 in der Bruderschaft, ab 1947 Füllhornträger im 1. Jägerzug; verh. mit Renate, geb. Oberbarnscheidt aus Kettwig)

 

Hans ist der Neffe des Präsidenten und der Sohn von Exkönig Matthias II., der vor genau 20 Jahren die Königswürden trug. Schon als Edelknabe machte Hans die ersten Feste mit. Die Krönungszeremonien nahm dann sein Onkel als Präsident vor. In der Ansprache erwähnte der Herr Präses unter anderem auch, dass die neue Majestät der erste Täufling zu Beginn seiner Amtszeit im Horremer Seelsorgebereich gewesen war. König Johan VI. gab in seiner ersten „Thronrede" vor allem der Freude Ausdruck, schon in so jungen Jahren Horremer Schützenkönig geworden zu sein. Der anschließend statt gefundene wundervolle Krönungsball im vollbesetzten Festzelt beschloss dann das wirklich schöne Fest.

© Sankt Hubertus-Schützenbruderschaft Dormagen-Horrem   -Version 3/2014/NH-