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1949

In den ersten Tagendes Jahres verstarb unser Ehrenmitglied und Küster Hub. Schumacher und wurde am 10. Januar unter großer Anteilnahme zu Grabe getragen. Im Januar erschien auch wieder die Zeitschrift „Der Schützenbruder". Unter Führung des alten Obersten Joh. Hansen hatte sich eine Opposition gebildet, die unter allen Umständen im Jahr 1949 ihr Schützenfest in alter Weise feiern wollte. Auf einer Zusammenkunft mit amtierendem Vorstand einigte man sich darüber, am 11.07.1949 auf der Generalversammlung über alle im Wege stehenden Probleme mit der eingeladenen Bürgerschaft offen zu diskutieren. Der alte Vorstand trat daraufhin geschlossen zurück. In einer Neuwahl wurde Joh. Hansen zum Präsidenten, die Herren Joh. Bergerhausen zum 2. Vorsitzenden, Jos. Päfgen zum 1. und Wienand Riphahn zum 2. Kassierer, Paul Pannen zum 1. und Jos. Vaaßen zum 2. Schriftführer gewählt. Es wurde beschlossen, das Fest im Zelt zu feiern, welches bei Vaaßen auf dem Lagerplatz errichtet werden soll. Der Jahresbeitrag wurde einschließlich Damenkarte auf 5,- DM festgesetzt. Oberst wurde Herr Ziermann, derzeitiger Bahnhofsvorsteher. Unter der Devise des Präsidenten „Einigkeit macht stark" soll das Fest bis zum 03.Septembersonntag vorbereitet werden. Die Musik wurde von der Kapelle Schmitz, Straberg durchgeführt, den Ausschank übernahm Hans Langel, das Amt des Jägermajors übernahm Herr Antusch. Unsere rechtmäßige Majestät befand sich immer noch in russischer Gefangenschaft. An seiner Stelle eröffnete unser Ehrenpräsident Gottfr. Breuer mit der Lehrerin Frl. Hein als Königin das Fest. Am Fackel- und Festzug nahm schon wider ein stattliches Regiment teil. Neuer Schützenkönig wurde Heinz Wedel - Heinz I. Im Bericht über das Schützenfest lautet der Schlusssatz: „Es war ja so schön." Auch mit dem Kassenbestand konnte man wieder zufrieden sein, er betrug lt. Bericht 278,57 DM.

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